Schlaflos in Peru

Langsam beginnt ein Thema an unseren Kräften zu zehren, der Schlaf bzw. der Mangel des selbigen. Das zeigt sich sehr facettenreich und hat verschiedene Gründe.

Kälte ❄️

Manchmal ist es so kalt, das selbst die Nasenspitze, die rausschaut so kalt ist, dass an Schlaf kaum zu denken ist. Sich im Bett umdrehen lässt kalte Luft unter die Decke. Brrrr, nicht schön! In viele Schichten einwickeln macht zwar warm, aber auch sehr unbeweglich.

Höhe ⛰️

Der geringe Sauerstoffgehalt in der Luft macht sich normalerweise kaum bemerkbar (außer beim Wandern). Beim Einschlafen allerdings schon. Jeder kennt das Aufschrecken beim Einschlafen, weil man das Gefühl hat zu stolpern oder zu fallen. Nur statt den Gefühl des Fallens hat man plötzlich das Gefühl keine Luft zu bekommen und muss 2-3 tiefe Atemzüge nehmen, dazu schlägt das Herz schneller, schließlich denkt der Körper man wäre fast erstickt. Nach ein paar Tagen Akklimatisierung geht das aber wieder vorbei.

24.9-25.9 Titikaka See: Schwimmende Inseln, Homestay und Taquile

Jeder hat so seine Grenze was touristische Erlebnisse angeht, bei mir ist die Grenze bei Folklore mit Kindern. Uns war schon klar, dass es sehr touristisch zugehen wird bei der “zwei Tage, eine Nacht”-Tour auf dem Titikaka (sprich “titihaha”) See, also dürfen wir nicht meckern.

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22.9-23.9 Titikaka See: Llachon und Puno

Wir sind in einem sehr schönen Homestay in einer indigenen Community direkt am Titikaka See untergekommen. Der Titikakasee (oder Lake Titicaca) ist der am höchsten gelegene navigierbare See der Welt und der Ursprung der Inka-Kultur laut ihrer Legende. Deswegen thront über der Stadt Puno keine Jesus-Figur sondern eine Statue von Manco Kapac, der Sohn des höchsten Gottes Virracocha, der aus dem Titikakasee entsandt wurde und die Stadt Cusco und die Inkazivilisation gegründet hat. Die Höhe von 3.800m macht sich bei uns bemerkbar und wir legen einen sehr entspannten Tag ein.

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19.9-21.9 Colca Canyon

19.9 Nach dem Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hotels in Arequipa (bei 5 Übernachtungen das dritte Hotel), liefen wir gespannt zur Werkstatt. Zu unserer Überraschung war das Auto tatsächlich schon fertig. Wir sind sicher, dass wir wieder mal einen saftigen Gringo – Zuschlag zahlen mussten (die Reparatur hat fast 200 Euro gekostet) aber wir waren einfach froh, dass die Lenkstangenmuffe repariert wurde.

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