Pinguine werden einfach nicht langweilig ­čśü Die kleinsten davon, die Blue Penguin, kann man in Tamaru nach Sonnenuntergang direkt an Badestrand beobachten. Das lassen wir uns nat├╝rlich nicht entgehen.

Wir kommen am sp├Ąten Vormittag in Timaru an und m├╝ssen erst ein paar Sachen erledigen: W├Ąsche waschen im Waschsalon, altes Wasser entsorgen und neues nachf├╝llen, Lebensmittelvorr├Ąte auff├╝llen. Danach gehen wir am Strand spazieren, machen einen Mittagsschlaf und suchen schon mal einen Schlafplatz f├╝r sp├Ąter.

Um sieben Uhr finden wir uns am Strand ein, hier herrscht noch Badebetrieb und wir k├Ânnen uns eigentlich nicht vorstellen, dass hier gleich Pinguine an Land gehen. Allerdings weisen mehrere Schilder darauf hin, bestimmte Bereiche nicht zu betreten und R├╝cksicht zu nehmen.

Wir bleiben brav hinter der Absperrung und schauen uns um. Mittags haben wir eine Familie gefragt ob tats├Ąchlich hier Pinguine an Land gehen und die haben es best├Ątigt. Jetzt tut sich aber gar nichts und wir sind nicht sicher, ob wir wirklich richtig sind. Inzwischen sind wir mit einem deutschen P├Ąrchen ins Gespr├Ąch gekommen, die den selben Ger├╝chten gefolgt sind. Also fragen wie nochmal eine Gruppe Einheimischer und nochmals wird uns best├Ątigt, dass wir richtig sind. OK, wir warten und teilen uns solange mit dem P├Ąrchen eine Flasche Wei├čwein.

Dann erscheinen offiziell aussehende Personen, die uns vom Strand auf die Stra├če neben dem Strand verscheuchen, weil sich die Pinguine sonst doch nicht aus dem Wasser trauen.

Die drei sind Freiwillige und stellen sicher, dass den Pinguinen nichts passiert, notieren wo die Nester sind und wieviele jeden Abend kommen. Angeblich gibt es am Strand 16 Nester mit jeweils 1-2 K├╝ken! Die drei beantworten all unsere Fragen und irgendwann sitzt dann tats├Ąchlich ein Pinguin in den Felsen, nur ein paar Meter von uns entfernt. Wir sehen auch noch drei K├╝ken und einen weiteren Pinguin im Laufe des Abends.

Sie sind wirklich sehr klein und laufen besonders lustig. Leider bleiben die Kleinen fast immer im Schatten, so dass man sie nur schwer sehen und fotografieren kann und mit Blitz ist auch nicht gut f├╝r sie, also lassen wir es.